The Mysterious Neighbour by MaggyMae
Summary:

Salome verlässt ihre Heimat mit leichtem Herzen und lernt auf recht unangenehme Art und Weise einen Nachbarn kennen, mit dem sie fortan eine gespaltene Beziehung haben wird...denn einerseits entwickelt sie sich zu einem Fan seiner Arbeit und andererseits wird der Nachbar selbst zu einem Freund.

Doch wo zieht man die Grenze zwischen einem fiktiven Traummann und einem gemütlichen Nachbarn?

 

Disclaimer: Alle Charaktere, Orte, Schauplätze etc. sind Eigentum der jeweiligen rechtmäßigen Besitzer. Die Originalcharaktere und Originalhandlung sind Eigentum des Autors. Der Autor ist in keiner Weise mit den Besitzern, Erschaffern oder Produzenten irgendeiner Medienkonzession verbunden. Vorsätzliche Verstöße gegen das Urheberrecht sind nicht beabsichtigt.

Alle Personen und Geschichten die genannt werden gehören ihrem rechtlichen Besitzer und alle Andern gehören mir :)


Categories: Richard Armitage, Matthew Macfadyen, Realfiction, Weitere Schauspieler, Novel-length Characters: Richard Armitage
Genres: Romanze
Warnings: Erotik
Challenges: Keine
Series: Keine
Chapters: 95 Completed: Ja Word count: 115346 Read: 305163 Published: 07 Nov 2011 Updated: 14 Dec 2011
Kapitel 67 by MaggyMae
Author's Notes:
Ah der Moment auf den alle gewartet haben...

67.                                                            

Richard sah verwundert und voll des schlechten Gewissens auf die kleine Blutspur auf dem Laken hinab.

„Es war das Bein.“ Erklärte Salome lächelnd und zeigte auf den blutgetränkten Verband.

Sie sah die Sorge in seinem Blick und streichelte seine Wange beruhigend.

„Es ist nichts. Mach dir darum keine Sorgen. Du hast jetzt was am wertvollsten an mir ist oder war.“

„Nein, das wertvollste an dir ist dein großes Herz.“ Lächelte er und sie nahm seine Hand und legte es zwischen ihre Brüste.

„Auch das soll deins sein wenn du es haben willst.“

Sie meinte es ernst, das sah er auf den ersten Blick, sie meinte es tatsächlich ernst, sie wollte ihm ihr Herz schenken.

„Ich will.“ Nickte er und küsste sie lange und zärtlich, strich ihr die zerzausten Haare aus dem Gesicht und zog sie halb auf sich damit sie ihre Arme um seinen Nacken schlingen konnte.

„Also hast du wirklich etwas für den alten Mann übrig?“ fragte er grinsend.

„Ja, wirklich. Ich…Ich denke wenn ich je einen Mann geliebt habe, liebe oder lieben werde, dann bist das unweigerlich du.“

Er blinzelte.

„Du…“

„Oh natürlich liebe ich dich. War das dir denn nicht klar?“

Salome lachte über seine verblüffte Miene.

„Nein, ich dachte du magst mich ein bisschen, aber…“
„Oh hör auf zu stottern, ich setze dich nicht unter Druck, aber da wir ja jetzt anscheinend ein Paar sind, darf ich dir doch wohl sagen, dass ich dich liebe, oder?“

Er nickte dümmlich.

„Wie? Also wieso? Also wie weißt du das?“

Salome zuckte mit den Achseln.

„Ich habe mit dir geschlafen weil ich es wollte, dein Gesicht ist das Erste woran ich denke wenn ich aufwache und das Letzte bevor ich einschlafe. Ich vermisse dich wann immer du nicht bei mir bist und wann immer ich traurig oder einsam oder unsicher bin, denke ich an dich und es geht mir besser.

Ich bin nicht nur zurück nach Hause geeilt, ich bin zurück zu dir gekommen.

Ich habe es erkannt als ich die Augen meiner Mutter sah und meinen Ex-Freund, als ich diese Menschen sah, wurde mir bewusst, dass ich noch für keinen Mann so empfunden habe wie für dich und dass alles was ich für Liebe gehalten habe nur ein blasser Abklatsch im Vergleich mit meinen Gefühlen für dich war.

Du bist mein Recht und meine Religion, du bist die Waage der Gerechtigkeit und das Wort nach dem ich mich richte, du bist die Sonne die mich wärmt und der Mond der über mich wacht.

Ich lebe in deinen Augen, wachse unter dem Licht deines Blickes und atme durch die Berührung deines Mundes.

Ich weiß es einfach Richard, ich spüre es in mir drin, wie es sich bewegt, diese kleine Kugel die mein Gleichgewicht verändert hat und mich immer auf dich zutreiben wird, immer und überall.

Du bist woran ich glaube, woran ich mich festhalte und auf was ich zustrebe.

Du bist der Erste.“

 

Richard konnte seinen Ohren nicht trauen.

Für sie war es offensichtlich einfach ihm das zu sagen, nicht nur dass sie ihn liebte, sondern auch wie sehr sie ihn liebte und sein Herz krampfte sich schmerzhaft zusammen.

„Ich…“

„Ich weiß Richard, ich weiß, ich sehe es an der Art wie du mich hältst, wie du mich küsst, wie du mich ansiehst, wie du mich fragst ob ich sicher bin wenn dein Blut rauscht und wie du das Blut mit Schrecken und schlechtem Gewissen erblickt hast.“

Ihre Großzügigkeit kannte anscheinend wirklich keine Grenzen, dachte er, doch er wusste, dass er sagen musste was er nicht sagen konnte.

„Ich…Ich liebe dich sehr Salome.“

Er schnappte nach Luft, der Knoten in seinem Hals hatte sich endlich gelöst.

„Ich liebe dich mit all der Angst und der Unsicherheit eines Mannes der zulange alleine war, mit all der Furcht dich zu verlieren eines Mannes der weiß, dass er deiner nicht würdig ist.

Oh wie sehr ich dich doch liebe, wie sehr ich mich nach dir sehne wenn du weg bist und wie schwer diese Tage für mich gewesen sind.

Du bist so schön, so ehrlich, unverfälscht schön und so gutmütig, so tapfer und so frei, dass ich Angst habe dich um etwas Wichtiges zu bringen durch meine Liebe.

Ich bin ein alter Mann und ich werde deine Jugend vergiften durch die Vorsicht der Jahre die du noch nicht durchlebt hast und durch die Wunden die du noch nicht kennst.

Ich wünschte du würdest mich nicht lieben, denn dann könnte ich gehen ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, wissend, dass ich deiner Unschuld keinen Schaden zugefügt habe, sicher dir keinen Kummer zu bereiten.“

Salome unterbrach ihn mit einem schnellen, harten Kuss.

„Ich nehme den Schmerz an, weil er mir sagt, dass ich mit dir verbunden bin und dass mein Leben einen Sinn und eine Richtung hat.

Mach dir keine Sorgen Richard, ich werde jung und unbedacht genug für uns beide sein und du wirst die Stimme der Vernunft für mich sein.

Sei du mein Kompass und mein Kapitän und ich werde dein Motor sein, die See die dich trägt und der Weg den du beschreitest.

Du und ich wir leben zwei verschiedene Leben, wir sind in zwei verschiedenen Abschnitten unseres Lebens und doch war ich noch nie einem Mann so verbunden.

Mach dir keine Sorgen, mir wird es gut gehen und ich werde hier sein wenn du wiederkommst, ich werde hier sein und mit offenen Armen auf dich warten.“

War das denn möglich?

Konnten Jahre des Zweifels und der Unsicherheit sich einfach so in Luft auflösen?

Er hatte sich so oft gewünscht eine Frau zu finden die geduldig genug war ihn zu lieben und selbstlos genug um auf ihn zu warten ohne ihr Leben dabei zu vergeuden und hier saß diese Göttin, nackt und entehrt und lächelte als trüge sie eine Krone.

„Du bist zu gut.“ Rief er demütig und senkte sein Haupt in ihre Hände.

Salome senkte ihren Mund auf seinen Hinterkopf und streichelte seine Wangen liebevoll.

„Sei unverzagt mein Geliebter. Alles wird gut werden, jetzt, da ich dir alles gegeben habe was eine Frau geben kann und alles erlangt habe was eine Frau sich nur wünscht, kann ich getrost leben und mich auf den Tag freuen an dem du wieder an meiner Seite bist.“

Er konnte sein Glück nicht fassen, sie liebte ihn und würde warten.

„Ich kann nicht glauben, dass ich auf einmal nicht mehr allein sein soll.“ Wisperte er leise und erntete ein leises Lachen.

„Du warst nie allein, du hattest immer Matthew und so viele andere Freunde, aber hast du denn wirklich je an meiner ehrlichen Liebe zu dir gezweifelt?“

Er schämte sich jetzt seiner Zweifel, konnte sie aber auch nicht leugnen.

„Aber du Dummkopf. Ich hätte dich nie in mein Leben gelassen, in mein Bad, in meinen Körper, wenn ich dich nicht so sehr lieben würde, dass es mir das Herz zerreißt.“

Jetzt wurde ihm so vieles klar und er drängte die Tränen der Freude und der Dankbarkeit mit aller Macht zurück, denn sie würde ihn nur traurig wähnen und das wollte er nicht.

„Ich kann dir nicht viel anbieten als ein wenig Geld und einen alternden Körper, aber fühl dich frei hierher zu kommen wann immer du Lust hast, dich an meiner Garderobe zu vergehen wenn es dir beliebt und meine Pflanzen zu gießen wenn du daran denkst.

Ich liebe dich mit jeder Faser meines Herzens und meines Seins und ich werde dich so oft anrufen wie es nur geht.“
Salome stand langsam auf und schlüpfte wieder in ihr Kleid.

„Sue wird mich so ausschimpfen.“ Lächelte sie, küsste Richard und wandte sich der Tür zu.

„Salome?“

Sie drehte sich in der Tür um und sah ihn dann fragend an.

„Ehm das kommt jetzt etwas dumm rüber, aber…war „es“ eigentlich ok für dich?“


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