The Mysterious Neighbour by MaggyMae
Summary:

Salome verlässt ihre Heimat mit leichtem Herzen und lernt auf recht unangenehme Art und Weise einen Nachbarn kennen, mit dem sie fortan eine gespaltene Beziehung haben wird...denn einerseits entwickelt sie sich zu einem Fan seiner Arbeit und andererseits wird der Nachbar selbst zu einem Freund.

Doch wo zieht man die Grenze zwischen einem fiktiven Traummann und einem gemütlichen Nachbarn?

 

Disclaimer: Alle Charaktere, Orte, Schauplätze etc. sind Eigentum der jeweiligen rechtmäßigen Besitzer. Die Originalcharaktere und Originalhandlung sind Eigentum des Autors. Der Autor ist in keiner Weise mit den Besitzern, Erschaffern oder Produzenten irgendeiner Medienkonzession verbunden. Vorsätzliche Verstöße gegen das Urheberrecht sind nicht beabsichtigt.

Alle Personen und Geschichten die genannt werden gehören ihrem rechtlichen Besitzer und alle Andern gehören mir :)


Categories: Richard Armitage, Matthew Macfadyen, Realfiction, Weitere Schauspieler, Novel-length Characters: Richard Armitage
Genres: Romanze
Warnings: Erotik
Challenges: Keine
Series: Keine
Chapters: 95 Completed: Ja Word count: 115346 Read: 299936 Published: 07 Nov 2011 Updated: 14 Dec 2011
Kapitel 61 by MaggyMae
Author's Notes:
So ein seufz und schmacht Kapitel?

61.

Salome schlug sich die Hand vor den Mund.

„Was ist los?“ fragte ihr Stiefbruder Matthias lauernd.

„Ich habe mich…verliebt. Himmel, ich muss weg.“ Salome küsste ihre Mutter schnell auf die Wange, drückte sie und sprach dann:

„Wie gesagt, Glückwunsch, wenn du was brauchst, ich bin immer für dich da und das weißt du, aber ich kann nicht in diesem Haus leben mit Männern die ich verabscheue wenn ich auch bei mir zuhause sein kann mit Menschen die ich wirklich…liebe.

Bitte versuch zu verstehen, dass ich dir deine Wahl nicht verüble, aber dass ich sie auch beim besten Willen nicht teilen kann.

Wir sind beide in einem neuen Leben angekommen und ich wünsche uns glücklich zu werden.“
Anya erkannte, dass Salome sich von der Angst vom Regen in die Traufe zu stolpern gelöst hatte und dass sie sich zum ersten Mal in ihrem Leben zu einem Ort richtig hingezogen fühlte, dass sie verbunden war mit Menschen, Straßen und Orten in London.

Es brach ihr das Herz zu wissen, dass sie ihr kleines Mädchen jetzt endgültig verloren hatte, aber sie konnte Salome nicht aufhalten, dazu liebte sie die Kleine zu sehr.

Anya wusste auch, dass sie diesen Moment so lange aufgeschoben hatte, dass sie eigentlich nicht mehr damit gerechnet hatte, dass er je eintreffen würde: Der Moment in dem eine Mutter ihr Kind freigeben musste und in dem sie ihr eigenes Glück hintenanstellen musste um das ihres Kindes möglich zu machen.

Vielleicht war sie egoistisch gewesen, vielleicht hatte sie Salome als zu selbstverständlich angesehen und deshalb schmerzte und schockierte es sie nun so zu erkennen, dass ihre Tochter lebte, liebte und litt ohne ihr Zutun, ohne dass sie ihr helfen könnte.

Der Trost nach dem sich Salome heute sehnte schöpfte sich nicht mehr aus dem Brunnen der unendlichen Mutterliebe, sondern aus dem See der Empfindungen für einen Mann.

 

Und dann stellte sich eine gewisse Rührung ein.

Salome strahlte, sowie sie nie einen Hehl aus ihrer Abneigung Gustav gegenüber gemacht hatte, so brannte sie jetzt wie eine Fackel in der Nacht für einen anderen Mann.

Anya erkannte jetzt wie falsch ihre Einladung Diegos gewesen war, er war Vergangenheit und dies war der Moment indem ihre Tochter, ihr Fleisch und Blut, zu neuen Gefilden aufbrach.

„Salome? Hast du einen Namen für das Kind? Es wird ein Junge.“
Anya kam die Idee spontan, denn sie und Gustav wurden sich einfach nicht einig.

Salome stockte der Atem, ihre Mutter wollte dieses Kind doch an sie binden und sie würde es annehmen, dieses Kind würde ihr Blut in sich tragen und plötzlich freute sie sich darauf.

„David Crispin Thomas.“ Wisperte Salome sehr leise.

„Wieso?“ Anya war neugierig.

„Ein biblischer Name und die Namen von Menschen die mein Leben verändert haben.“ Erwiderte Salome grinsend und legte die Hand auf den Bauch ihrer Mutter.

„Ich wünsche dir die Stärke, den Mut, die Güte und die unendliche Kraft der Liebe und der Inspiration der Menschen deren Namen du tragen wirst.

Ich wünsche dir die Schönheit und die Reinheit ihres Herzen und ich wünsche dir, dass dir die gleiche Liebe entgegen gebracht wird die diese Menschen jeden Tag wärmt.

Du bist mein Bruder und egal wo das Leben dich hinbringt, du wirst immer ein Teil von mir sein.

Nimm all meine guten Wünsche und meinen ganzen Segen, ich liebe dich, werde dich von deinem ersten Atemzug bis zu deinem letzten lieben, weil Blut dicker als Wasser ist.“

Salome öffnete sich das Herz und die Augen.

„Mutter, ich habe Fehler gemacht. Ich war hart und ungerecht, aber ich habe dich immer geliebt und ich werde dich immer lieben und Gustav immer respektieren.

Wir haben heute und hier die Chance die Welt, unsere Welt zu ändern.

Halt mich auf dem Laufenden wie es meinem kleinen Bruder geht.

Und finde Frieden, Glück und Freude in all deinen Tagen, oh liebste Mutter, ich wünsche dir, dass dieses Kind so besonnen wie sein Vater und doch so leidenschaftlich wie seine Mutter wird.“
Sie wandte sich wieder an den Bauch ihrer Mutter.

„Kleiner, du wirst in eine seltsame Welt hineingeboren, aber auch wenn wir nicht alle immer an dem gleichen Strang gezogen haben, wirst du eine Familie haben die dich liebt. Drei Brüder und eine Schwester deren Blut und Treue du in deinem Rücken wissen wirst.“

 

Anya wischte sich eine Träne aus dem Augenwinkel als ihre Tochter das Haus verließ.

„Was hältst du von ihrem Vorschlag?“ fragte sie ihren Mann, der sie zärtlich ansah.

„Ich finde den Namen perfekt. Ungewöhnlich, traditionell und schön. Ja, er ist wie sie, wie du und wie das Blut das der Kleine in sich trägt. Der Name ist gut und so soll es sein.“

Gustav wandte sich ab und dachte, dass Salome eine richtige Hexe war, und doch war er froh darüber, dass DCT eine Schwester haben würde die an seiner Seite sein würde wenn er und Anya das Zeitliche segneten.

Salome brach ihre Versprechen nicht, das wusste er mit Sicherheit und da er ein großer Filmfan war und heimlich Salomes Kolumnen las, wusste er nach wem sein ungeborenes Kind benannt werden sollte.

Ihm sollte es recht sein, denn immerhin hatte Anya ihre Kinder nach Rasputin und seiner Frau benannt.

Lächelnd sah Gustav auf seine Söhne und hoffte, dass diese letzte Frucht seines Leibes all das Gute, Starke und Wilde seiner Frau mit seiner Disziplin und mit seiner Gemütlichkeit verbinden könnte.

 

„Wie bitte?“ Richard starrte an die Wand.

„Sie wird sicher so schnell wie möglich nach Hause kommen.“ Matthew klang geduldig und beruhigend.

„Ja…Geht es ihr gut?“

Matthew verdrehte die Augen während seine Frau mit den Koffern herumhantierte.

„Nein, aber es wird ihr wieder besser gehen wenn sie wieder zuhause ist.“

Richard lief mittlerweile nervös hin und her.

Wieso war der Junge noch nicht zurück?

„Ich komme kurz bei dir vorbei.“ Sprach Matthew in den Hörer und sah wie seine Frau ihn entnervt ansah. Er machte ihr ein Zeichen, dass er später nachkommen würde.

„Hmm…ok….“ Richard hörte schon nicht mehr zu, er war krank vor Sorge um seine kleine Nachbarin, die sich doch so schnell und so heftig aufregte, dass jemand da sein musste um sie zu beruhigen.

Er wollte sie sehen, aber wusste nicht wie er das machen sollte, wenn sie doch Sue immer noch bei sich zuhause hatte und dann müsste er ihr sagen, dass er in ein paar Tagen, genau gesagt am folgenden Abend abreisen musste.

Er wusste nicht mehr was er tun sollte, er wollte die Zeit vorspulen damit sie schneller wieder da war und dann anhalten um sie länger zu sehen, aber die Zeit war nicht der Freund der Menschen und während die Stunden sich an diesem Tag hinzogen wie Gummi auf dem heißen Asphalt, würde morgen sicher wie im Flug vergehen.

 

Salome hatte niemandem Bescheid gesagt, sie war 5 Minuten vor dem Abflug angekommen und hatte sich gleich in den Flieger gesetzt.

Sie hetzte mit ihrem kleinen Koffer die Straße entlang und atmete erst vor ihrer eigenen Haustür tief durch.

Das war es, dieses tiefe Gefühl der Freude und des Friedens das einen überkommt wenn man nach einer langen, schwierigen Reise wieder vor der eigenen Haustür stand.

Hier war sie zuhause, hier gehörte sie hin, dachte Salome fröhlich und steckte den Schlüssel ins Schloss.

Sie ließ den Koffer im Flur stehen und öffnete die Wohnzimmertür.

Und schon wieder wurde sie überrascht als sie durch die Tür trat, denn erneut war sie en présence eines Mannes mit dem sie zumindest an diesem turbulenten Tag nicht mehr gerechnet hatte.

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